Astausflickautomat AL 310 - Details
Der Alomat AL 310 arbeitet mit einer Werkstückspannung durch Aggregatab-
senkung. Der Vorteil dieser Methode: Die Höhe des Werkstückauflagetisches wird nicht
verändert; die Tischhöhe bleibt immer konstant, unabhängig von der Werkstückstärke! So können selbst lange Werkstücke ohne Probleme und ohne zusätzlichen Aufwand bearbeitet werden. Das Werkstück liegt immer in gleicher Arbeitshöhe auf dem
feststehenden Auflagetisch; der Spannhub sowie der Werkstückstärkenausgleich erfolgen von oben, indem das Bohr- und Fräsaggregat zusammen mit der Leimeinspritzvorrichtung und den Vorschubzylindern während eines Arbeitstaktes abgesenkt
werden.
Oben sehen Sie den Arbeitsbereich des AL 310. Es können Werkstücke bis
200 mm Stärke gespannt und ausgeflickt werden. Die Stärkendifferenz bei
Kanthölzern zwischen Hochkant und Flachkant kann bis zu 20 mm betragen, wobei der Höhenausgleich automatisch erfolgt.
Die Flicktiefe kann von 8 bis 16 mm betragen, wobei die Werkstück-spannvorrichtung eine 100%ige Bündigkeit des Flicks garantiert.
Durch die automatisch in jeden Flick einge-
brachten Leimsteigrillen (siehe rechts) kann der Leim seitlich am Umfang des Flickes in Leimkanälen in Richtung Holzoberseite hochsteigen. Dadurch wird der Flick rundum verleimt, nicht nur an seiner Unterseite. Zwischen Flick und Bohrlochgrund entsteht darüber hinaus kein Leimbad und es verbleibt kein Luftvolumen; der Flick liegt grundsätz-
lich auf dem Bohrlochgrund auf und bleibt dadurch mit der Oberfläche des Flickgutes bündig.
Die
Verleimung ist durch dieses Verfahren mechanisch wesentlich höher
belastbar. Auch die durch nachträgliches Profilieren entstehenden Zapfen-segmente bleiben fest mit
dem Flickgut verleimt. Zwischen Flick und Bohr-lochgrund ist nach dem Profilieren keine Leimfuge sichtbar.
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